Lehrgänge / Prüfungen

 

Erfolgreicher Lehrgang mit Gürtelprüfung zum Jahresende absolviert

 

In diesem Herbst richtete der Karate Club Neuburg mit Josef Ries (6.Dan) und

Stephan Lange (4.Dan) wieder einen Lehrgang aus. Im Anschluss führte

Josef Ries mit seinem Bruder Max Ries (3.Dan) eine Prüfung zum nächst höheren

Gurt durch. Über 50 Karateka aus den umliegenden Vereinen fanden sich ein.

 

In der Unterstufe lautete das Thema bei Sepp Ries: Kumiteformen mit Faust- und Fußstößen. Lernziel war hier zum einen die korrekte Distanz, d. h., dass die Technik genau aus der Distanz durchgeführt werden muss, wo sie den größten Nutzen hat und zum anderen die Zielgenauigkeit.

Außerdem legte Ries noch großen Wert auf Zanshin, den Zustand permanenter Wachsamkeit, in dem es um totale Konzentration, Beobachtung des Gegners und dem Wissen um des Gegners Potential zum Gegenangriff geht.

Da die Oberstufe den Ablauf der Kata Tekki Shodan schon kannte, konzentrierte sich Ries hier besonders auf die Feinheiten der Techniken. Anschließend nahm er sich die Kata Tekki Nidan und Sandan in ihren Abläufen vor.

Stephan Lange übte mit der Oberstufe das Happo Kumite. Bei dieser Kumiteform stehen mehrere Angreifer um einen Verteidiger herum. In diesem Fall musste der Verteidiger Techniken aus der Kata Heian Yondan gegen Angriffe mit Faust- oder Fußtechniken anwenden. Augenmerk liegt hier auf Timing, Distanz und die Reaktion auf die Angriffe mehrerer Gegner.

Die Kata Heian Sandan war dann Thema in der Unterstufe. Nach dem Ablauf wurden einzelne Sequenzen noch in der Grundschule und anschließend das Bunkai dazu geübt.

Nach einer kurzen Pause führten Josef und Max Ries die Prüfung durch. Trotz Aufregung führten alle Karateka aus unterschiedlichen Altersklassen ihr vorgeschriebenes Programm durch und konnten nach anstrengenden drei Stunden erleichtert ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegen nehmen. 

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung:

9. Kyu:

Henriette Wirth

8. Kyu:

Adnan Spahic, Finn-Pascal Schillinger, Benjamin Amthor, Luis Demmelmeier, Leopold Demmelmeier, Matteo Hölzl, Lara Knall, Kathi Keller, Lea Mayer, Jakob Mayer, Antonia Münzer

7. Kyu:

Eren Türkoglu, Viktoria Bullig, Raul Duda, Rojin Gürbüz, Maximilian Herter, Jakob Inderst, Yildiz Köksal, Mihail Lambovski, Sylbije Saiti, Leila Spahic, Ralph Meier

6. Kyu:

Sarah Drotleff, Anida Kamberi, Mahmet Türkoglu, Max Muchan, Lennox Ritt

5. Kyu:

Christian Grasmik, Fabian Gerth

1. Kyu:

Heidi Graßl

 

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BKB Gasshuku „mukin shori“

 

Der Weg zum Erfolg hat keine Abkürzung

 

zum 6. Mal in Brixen/ Südtirol

 

Ca. 50 Teilnehmer kamen überwiegend aus Bayern und Italien, um auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Fritz Oblinger 8. Dan, Fulvio Maccani 6. Dan, Josef Ries 6. Dan und  Thomas Brandner 6. Dan zu trainieren.

 

Diesmal wurden die Einheiten aufgeteilt in Sportkarate und traditionelles Karate.

 

Fritz nahm sich alte Tsukiformen, die im Shotokan kaum trainiert werden, vor, wie z.B. Furi-Zuki, Mae-te-Zuki, Morote-Zuki oder Sabaki-Zuki, um nur Einige zu nennen. Diese wurden in Partnerübungen trainiert und im Sen-o-sen-Prinzip gelehrt. In einer eigenen Einheit wurde speziell Kyusho geübt, wobei die Partner ein Gefühl für Reaktion, Distanz und Schnelligkeit in Verbindung mit zielsicherem Treffen der relevanten Körperteile und somit Kyushopunkte übten. Unter diesen Gesichtspunkten wurden auch die Kata Sochin und Wankan in Sequenzen gelaufen.

 

In seiner unvergleichlichen Art schaffte Fritz es wieder, auch komplizierte Kombinationen verständlich und humorvoll zu vermitteln.

 

Sepp nahm sich zuerst Doppeltechniken der Heian-Kata als Bunkai vor, welche in 2er und 4er Teams trainiert wurden. Ein weiter Schwerpunkt war eine alte Shotokan Kata, die Matsumura no passai, die in mehreren Einheiten behandelt wurde, da sie für die meisten unbekannt war. Sepp schenkte seinen Schülern nichts und schaffte es, dass Alle zum Schluss die Kata recht flüssig laufen konnten. Der Sonntag bildete mit der Kata Meikyo einschließlich Bunkai den Abschluss, wobei auch der geschichtliche Hintergrund der Kata von Sepp eindrucksvoll erklärt wurde.

 

Fulvio und Thomas waren diesmal die Trainer für das Sportkarate.

 

Fulvio legte seinen Schwerpunkt auf die Technikoptimierung allgemein und im Besonderen auf die Mawashi-Techniken. Er forderte hohe Konzentration und vergaß aber nie, mit einem Lächeln zu loben und zu motivieren.

 

Thomas bot wettkampfspezifisches Training von Techniken, mit denen im aktuellen Wettkampfgeschehen Punkte zu erzielen sind. Dies dient den Trainern zur Orientierung in der Wettkampfvorbereitung bis hin zu internationaler Ebene.

 

Mit seinem energiegeladenen, mitreißenden Training begeisterte er die Teilnehmer, forderte Kraft und Kondition und war an den Schweißflecken auf den Anzügen nicht unschuldig.

 

Der Abschied nach diesen 3 Tagen fiel der ganzen Gruppe schwer. Als Karatefamilie bedankten sie sich herzlich bei den Trainern und besonders bei unserem Gastgeber Fulvio und seiner Frau Ida, die diesen Lehrgang wieder hervorragend vorbereitet haben und betonten, wie sehr sie sich schon auf den Lehrgang 2018 freuen.

 

Max Ries, Heidi Graßl

 

Bild: Max Ries   

 

 


AUDI-Sportfest

13.07.2017

 

Auch heuer durfte die Abteilung Karate wieder an diesem beeindruckenden Event teilnehmen. Bei angenehmen Temperaturen führten  Max und Heidi rund 150 Azubis (in 6 Gruppen) in die Welt unseres Karates ein. Mit einem kleinen Schnupperprogramm zum Thema Selbstverteidigung brachten sie die Teilnehmer durchaus zum schwitzen.

 

Auch wenn die Zeit nur einen knappen Einblick zulässt, waren die Gruppen einstimmig der Meinung, dass es sehr interessant war und auch viel Spaß gemacht hat.

 

Max und Heidi können sich nur anschließen: die Gruppen waren super und der Spaß lag durchaus auch auf deren Seite J

 

Vielleicht konnten wir den einen oder anderen Azubi überzeugen, bei uns mal einen Kurs mit zu machen.

 

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf  2018, dann heißt es : 25 Jahre AUDI-Sportfest!